Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was wissen Sie über Ihr Qi? Kann es gut fließen? Ihnen Glück, Liebe, Geld bringen? Das Qi – gesprochen: tschi – ist die Energie, die in und um uns strömt. Und je besser wir dem Qi den Weg bahnen, desto besser kann es uns helfen. Das ist, grob gesagt, der Kern des Feng Shui, jener fernöstlichen Lehre, nach der die Meister für jeden Menschen berechnen können, wie das Haus oder die Wohnung ausgerichtet sein sollte, welche Farben Wände und Möbel zieren, wo Schränke stehen und Spiegel
keinesfalls hängen dürfen, wo runde Elemente den Energie-Weg freimachen. „Wunderbar“-Redakteurin Nicole Biesinger hat sich gemeinsam mit einem Feng-Shui-Experten auf die Suche nach dem Qi gemacht.

Übrigens: Auch wenn Sie nicht an Feng Shui, Qi und andere fernöstliche Wissenschaften glauben, kann Ihnen unser Titelthema auf dem Weg zum Glück weiterhelfen. Wir haben uns mit Innenarchitektur beschäftigt, damit, wie wir uns beim Wohnen wohler fühlen. Und mal ehrlich: Je besser wir uns
fühlen, desto mehr Energie haben wir. Schöner wohnen heißt sie also, die Devise. Egal, ob mit oder ohne Qi.

„Wunderbar“-Autor Olaf Lorch-Gerstenmeier schaut gern mal über den Tellerrand. Dabei zieht es ihn regelmäßig raus aus dem Ländle. Diesmal musste er jedoch nicht weit reisen, um ein Kleinod zu entdecken. In Rülzheim hat er eine Straußenfarm besucht. Australische Vögel in der Pfalz? Ja, das funktioniert.
Wie es den wunderlichen Tieren in unseren Breitengraden ergeht, beschreibt er in seiner Reportage – garniert mit großartigen Fotos, die unserem Fotografen Sebastian Seibel
gelungen sind.

Alexander Huberth
Redaktionsleiter

Kontakt

Redaktion:
redaktion@wunderbar-magazin.de
Telefon: 07231/933-147
Fax: 07231/933-260

Anzeigen:
anzeigen@wunderbar-magazin.de
Telefon: 07231/933-114
07231/933-197
Fax: 07231/933-250

< Zurück zur Homepage


Erholung zwischendurch

Shopping macht Spaß – hier noch den hübschen Pulli, dort noch den neuen Buch-Bestseller eingepackt und schon sind die Einkaufstaschen voll und schwer. Es ziept im Rücken, die Beine schmerzen. Welch ein Luxus wäre nun eine spontane Rücken- und Fußmassage? Im Sabai Spa
in Pforzheim gibt es „Wellnes to go“.

von Nicole Biesinger und Tilo Keller (Fotos)

Dumpf tönt das hölzerne Glockenspiel, wenn sich im Sabai Spa in der Pforzheimer Jägerpassage die Eingangstür öffnet. Gedämpfte Musik dringt aus unsichtbaren Lautsprechern. Auf dem Tisch steht eine dampfende Tasse Tee. Flauschige Handtücher warten darauf, bis sich jemand in sie einkuschelt. Ein klein wenig erinnert das Sabai Spa an eine friedliche Insel inmitten eines tobenden Ozeans. Der tobende Ozean ist in diesem Fall die laute, hektische Stadt. Kurz zur Ruhe kommen, durchatmen, sich fallen lassen können, das ist es wohl, was die Kunden dazu antreibt, die Tür des Sabai Spa zu öffnen und das hölzerne Glockenspiel erklingen zu lassen.

Eine Wohltat: Fußmassage im „Sabai-Spa“.


„Als Taxifahrer sitzt man eben viel, da kann es schon mal im Rücken schmerzen“, sagt der Mittvierziger, der den kleinen gemütlichen Laden von Anita Dettling betritt. Er hat Glück, die letzte Kundin ist gerade fertig und eine viertel Stunde später liegt er bereits im Massageraum. Das Prinzip des Sabai Spa ist simpel und hat sich in den Metropolen der Welt bereits etabliert. Einfach ausgedrückt, kann man es wohl als „Wellness to go“ bezeichnen. So, wie es den Kaffee im Pappbecher für unterwegs gibt, so gibt es nun auch die Massage für zwischendurch; während der Mittagspause, an Feierabend oder eben während des Einkaufsbummels, ohne vorherige Terminabsprache.

Kopfarbeit: Entstehen so Geistesblitze?

Je nachdem, wie viel Zeit der einzelne mitbringt, kann er wählen zwischen den verschiedenen Massagen: Stop & Go (15 Minuten), Stop & Stay (30 Minuten) oder Stop & Relax (45 Minuten).

Die Idee, ein solches Angebot auch in Pforzheim zu etablieren, hatte Anita Dettling, als sie sich mit den Wellnessangeboten im asiatischen Raum beschäftigte. Dort sei es selbstverständlich, sich beispielsweise in Einkaufszentren die Füße oder den Rücken massieren zu lassen. Die Menschen dort hätten auch kein Problem damit, neben fremden Menschen sitzend, die Schuhe auszuziehen und ein Fußbad zu nehmen.

Ganz so locker geht es in Pforzheim natürlich nicht zu. Zwei Sitzplätze für die Fußmassagen sind nebeneinander und auch die Massagestühle sind quasi öffentlich einsehbar, doch es gibt einen gemütlichen Rückzugsraum, in dem Dettling und Schöberl auch die klassischen Wellness-Massagen, wie Shiatsu, Hot Stone oder Kräuterstempel anbieten.

Unser rückenschmerzengeplagter Taxifahrer verlässt nach seiner 60-minütigen Ganzkörpermassage zufrieden das Sabai Spa. Die kurze Auszeit auf der friedlichen Insel inmitten des tobenden Ozeans hat ihm sichtlich gut getan und so kann er mit neuem Schwung durch Pforzheims Straßen kurven.

Zur Homepage

© Wunderbar Magazin – Die besten Seiten der Region Nordschwarzwald

Impressum | E-Mail an die Wunderbar-Redaktion

Ein Produkt der Pforzheimer Zeitung.